Parodontologie

Parodontitis ist eine Erkrankung der Zahnhalteapparates, die durch bestimmte Bakterien ausgelöst wird, und in ihrer Verlaufsform stark von der genetischen Disposition des Patienten abhängt.  Die Symptome sind meist Zahnfleischbluten und im fortgeschrittenen Stadium Lockerungen der Zähne.   


Ziel der Behandlung ist es, die entzündeten Zahnfleischtaschen und damit das Zahnfleischbluten zu beseitigen. Bei der Behandlung der pathologisch vertieften Taschen wird der bakterielle Bio-Film auf den Wurzeloberflächen entfernt; in bestimmten Fällen muss zusätzlich mikrochirurgisch Zahnfleisch entfernt werden und nach einer vorher durchgeführten Keimbestimmung ein Antibiotikum eingenommen werden.

Sehr erfolgsversprechend ist die neue EMUNDO-Therapie, bei der die Bakterien in den Zahnfleischtaschen vor der Bio-Film-Entfernung mittels eines Farbstoffes und anschließender Laserbestrahlung schmerzfrei abgetötet werden.

Wichtig für den Erfolg einer Parodontitis-Behandlung ist eine konsequent durchgeführte häusliche Mundhygiene sowie regelmäßige Prophylaxe-Sitzungen.

Curriculum Parodontologie  im Zahnmedizinischen Fortbildungsinstitut in Stuttgart 2010